DEW Forschungsbau

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Der Forschungsbau Dynamik der Energiewandlung (DEW ) bündelt interdisziplinäre Kompetenzen und schafft einzigartige experimentelle Voraussetzungen für die Erforschung dynamischer Energiewandlungsprozesse. Als zentrale Infrastruktur bildet er eine wesentliche Säule des strategischen Forschungsschwerpunkts „Transformation des Energiesystems“ an der Leibniz Universität Hannover.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die räumliche Bündelung interdisziplinärer Arbeitsgruppen erweist sich als äußerst zielführend für die Erreichung wesentlicher Fortschritte im Sinne der Forschungsprogrammatik des Forschungsverbundes Dynamik der Energiewandlung (DEW).

Zugleich wirkt diese Bündelung, wie die erfolgreiche Einwerbung gemeinsamer Projekte zeigt, innovationsfördernd und stärkt nachhaltig die kooperative Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren.

Experimentelle Forschungsinfrastruktur

Den Kern des Forschungsbaus bilden sowohl das zentrale Forschungsgroßgerät „Kompressorstation zum dynamischen Antrieb von Turbomaschinen- und Kraftwerksprüfständen“ als auch die durch die beteiligten Institute eingebrachten und zukünftig im Verbund mit dem Forschungsgroßgerät genutzten Versuchsträger. Der Forschungsbau DEW und dessen Forschungsgroßgerät erlauben es, Untersuchungen insbesondere im wichtigen Teillastbereich transient-dynamisch durchzuführen. Erst mit dem Forschungsbau DEW werden die zur Erforschung des Teillastverhaltens und des transienten Betriebs erforderlichen anspruchsvollen Versuchsbedingungen im Technikumsmaßstab geschaffen.

Die experimentelle Infrastruktur des Forschungsbaus befähigt weiterhin zur Forschung in unterschiedlichen Bereichen zur Energie- und Wärmewende. Diese Projekte werden erst durch den Forschungsbau DEW als zentrale Infrastruktur mit seinen einzigartigen technischen und räumlichen Voraussetzungen ermöglicht. Aufgrund der multidisziplinären Zusammensetzung der Arbeitsgruppen im Forschungsbau ist eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung möglich. Teile der Infrastruktur des Forschungsbaus, insbesondere die Ladeluftstation und die Hochdruck-Sondergasversorgung, werden auch in einem weiteren Forschungsgebäude von den sowohl im Forschungsbau als auch darüber hinaus arbeitenden Projektgruppen genutzt und können so optimal ausgelastet werden.

Einordnung in das Forschungsprofil der LUH

Die LUH hat die Transformation des Energiesystems als Forschungsschwerpunkt etabliert. Der Forschungsbau DEW stellt als Infrastruktur mit seiner Forschungsprogrammatik eine wichtige Säule dieses Forschungsschwerpunktes dar.

Damit stärkt der Forschungsbau DEW das universitäre Forschungsprofil. Die Hauptnutzfläche des Forschungsbaus umfasst ca. 3.000 m², davon sind ca. 540 m² Büroflächen inklusive Besprechungs- und Arbeitsräume sowie ca. 2.000 m² Labor- und Technikumsflächen.

Zum interaktiven Lageplan des DEW