Motivation und Zielsetzung
Als gasförmiger Kraftstoff bietet Wasserstoff aufgrund seiner hohen gravimetrischen Energiedichte, der CO₂-emissionsfreien Verbrennung und der guten Einbindung in eine zunehmend nachhaltige Energieinfrastruktur eine potenzielle Alternative zu flüssigen synthetischen Kraftstoffen. Im europäischen Forschungsprojekt HESTIA (Hydrogen Combustion in Aero Engines) arbeiten sechs Triebwerkshersteller und 18 universitäre Partner daran, die brennkammerspezifischen Herausforderungen der Wasserstoffverbrennung in Flugtriebwerken zu identifizieren und ein vertieftes Verständnis dieser Prozesse zu entwickeln.
Das ITV konzentriert sich auf die Auslegung und experimentelle Untersuchung verschiedener Wasserstoffeindüsungsvarianten, um eine möglichst stabile und robuste Flammenstabilisierung zu erreichen. Die Untersuchungen erfolgen mithilfe moderner laserspektroskopischer Messverfahren sowie etablierter Abgasanalysetechnik, um das Flammenverhalten im iterativen Designprozess detailliert zu erfassen und die gewählten Konzepte gezielt weiterzuentwickeln.
Einzelbrennerprüfstand
Das Projekt erforscht Eindüsungsstrategien für die Wasserstoffverbrennung und deren Einfluss auf stabile, emissionsarme Triebwerksflammen.
Verantwortliches Institut
Das Projekt wird verantwortet durch das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik.